
Kanadische Centerin Abigail Becker wechselt zum UBC Münster
14. August 2026(ar) UBC-Eigengewächs Leonard Dertmann trainiert bei den Uni Baskets und hofft, in diesem Jahr bereits Einsätze in der ProB zu erhalten.
Nach Leo Kirchhoff und Erik Niggemann ist jetzt auch klar, wo der dritte 2007er aus der erfolgreichen letztjährigen NBBL-Mannschaft seine Basketball-Karriere fortsetzen wird. Leonard Dertmann, mit 2,08m der längste in Andrej Königs Center-Riege, wurde in den Trainingskader der 1. Herrenmannschaft berufen und erhofft sich dort auch Spielzeit.
Trotz etlicher Verletzungen hatte Leonard in der vergangenen Saison in der 1. Regionalliga sein großes Potential gezeigt, etwa beim Auswärtsspiel in Hamm, als er perfekt aus dem Feld bliebt, überzeugende 16 Punkte markierte und auf der Center-Position dominierte.
Im ProB-Training wird er sein Repertoire erweitern, sowie seine Grundathletik und seine technische Fertigkeiten verbessern müssen. Doch bereits in der kurzen Zeit mit dem Profi-Team stellt er fest „Die Herausforderung ist groß und ich bin noch sehr angespannt, will keine Fehler machen. Aber ich merke auch, dass ich unheimlich viel lerne und das Gefühl habe, schnell besser zu werden.“
Coach Götz Rohdewald kann dem Neuling viel abgewinnen: „Mit seiner Größe, seiner Beweglichkeit und Athletik ist Leonard ein sehr spannender Spieler für uns, den ich nicht nur auf der Fünf sehe.“
„Ich traue ihm zu, ein variabler Spieler zu werden, der auch aus der Distanz werfen kann,“ schätzt Rohdewald ihn weiter ein: „Er ist hochmotiviert, was eine super Voraussetzung ist, und wir sind jetzt sehr gespannt, wie er sich den nächsten Monaten entwickelt.“
Mit Adam Touray hat er einen der besten Center der Liga im Team, von dem sich Leonard sich aufgrund der ähnlichen Spielanlage vieles wird abschauen können und der für ihn als Mentor fungieren kann.
Unklar ist noch, inwieweit Leonard auch der 2. Herrenmannschaft zur Verfügung stehen wird, um die unverzichtbare Spielzeit zu bekommen.
Wir wünschen ihm auf jeden Fall viel Erfolg und sind gespannt, wann er das erste Mal im Berg Fidel auflaufen darf.
Foto: Peter Obstfeld




