
1. Platz bei dem Masters Basketball World Cup in Omis/Kroatien
28. April 2026
„Wann immer man in die Halle oder in den Kraftraum kommt, trifft man jemanden, mit dem man kurz quatschen oder sich austauschen kann.“
In der heutigen Ausgabe von Hello I am stellen wir euch Nele Schwering vor. Nele ist Spielerin der 1. Damen und zudem Trainerin unserer U14W. Sie spricht über die aktuelle Saison, die Basketballtrainerinnenoffensive und ihre ersten Schritte im Basketball.
Zum Basketball kam Nele eher zufällig: In den Sommerferien gab es in Emsdetten verschiedene offene Sportangebote, und weil die Halle am nächsten war, hat sie einfach mal Basketball ausprobiert. Zum Glück – denn es hat ihr direkt so viel Spaß gemacht, dass sie nach den Ferien im Verein geblieben ist. An ihr erstes Spiel erinnert sie sich noch gut: Sie hat sich verletzt, sich aber aus Schüchternheit nicht getraut, etwas zu sagen. Gewonnen hat ihr Team trotzdem – „ein guter Start in meine Basketballwelt“, wie sie selbst sagt. Relativ schnell ging es für sie dann schon mit 14 Jahren in den Damenbereich. Dadurch kam sie auch zum UBC, da sie häufig gegen die Damen des UBC spielte. Nach einem dieser Spiele sprach Markus Wagner sie an und lud sie zu einem Probetraining ein – so nahm alles seinen Lauf. Das Training und das Team überzeugten sie direkt, und seitdem ist sie „sehr happy, hier spielen und coachen zu dürfen“. 
Aktuell spielt Nele in unserer 1. Damen und trainiert gemeinsam mit Philipp Kappenstein und Matthias Geißler die U14W. Während die Saison der Damen durch Verletzungen und Ausfälle nicht ganz wie erhofft verlief, blickt sie trotzdem positiv zurück: „Ich lieb meine Mädels alle ganz doll und bin stolz darauf, wie wir durchgezogen und das Beste aus jeder Situation gemacht haben.“ Die U14W spielte eine sehr starke Saison und erreichte den 3. Platz bei den Westdeutschen Meisterschaften. Besonders beeindruckt sie der Ehrgeiz und Fokus der Spielerinnen, die dreimal pro Woche trainieren. „Dafür und für die Atmosphäre geht natürlich auch ganz viel Credit an Philipp, der es immer schafft, dass die Mädels im passenden Moment 100 % ready sind.“ 
Besonders am Trainerinnen-Dasein gefällt ihr, dass es sich auch mit ihrem zukünftigen Beruf überschneidet. Sie studiert Sport und Biologie im Master auf Lehramt und begleitet die Mädchen sehr gerne über längere Zeit. Dabei freut sie sich vor allem zu sehen: „wie sie sich entwickeln und was für Persönlichkeiten sie werden. Ich hoffe, ihnen dabei auf dem Weg einiges mitgeben zu können.“ Nele sieht sich dabei als „biggest Cheerleaderin“ für die Mädchen. Sie glaubt fest an ihre Spielerinnen und ist unglaublich stolz auf Entwicklungen der Mädels. Ihr Ziel ist es, in Zukunft vielleicht mit einigen ihrer Spielerinnen gemeinsam auf dem Feld zu stehen und sie dann auch ein Stück weit aus der Rolle der Mitspielerin heraus zu “coachen”.
Diese Begeisterung war auch ein Grund für ihre Teilnahme an der Basketballtrainerinnenoffensive. Das Projekt beschreibt sie als sehr intensive und gleichzeitig richtig schöne Erfahrung. „Ich fange direkt an zu lächeln, wenn ich daran denke“, sagt sie. Neben vielen sportlichen Impulsen ging es auch um Persönlichkeit, Motivation und Kommunikation. Besonders wertvoll war für sie, so viele basketballbegeisterte Trainerinnen aus ganz Deutschland kennenzulernen, die sie inspirieren. Aus dem Projekt sind sogar neue Freundschaften entstanden, und sie freut sich schon sehr auf den nächsten Lehrgang im September in Berlin.
Auch abseits des Basketballs ist Nele vielseitig unterwegs: Sie liest und malt gerne, ist neuerdings ins Brotbacken eingestiegen und verbringt viel Zeit mit Familie und Freunden. Außerdem macht sie gerne Musik und ihr Familienhund Annie ist sowieso immer dabei – egal ob zuhause oder bei Spielen, wo sie ihr treuester Fan ist.
Der UBC bedeutet Nele insgesamt sehr viel. Die familiäre Atmosphäre ist für sie etwas ganz Besonderes – „wann immer man in die Halle oder in den Kraftraum kommt, trifft man jemanden, mit dem man kurz quatschen oder sich austauschen kann“. Außerdem gefällt ihr besonders, dass hier so viele unterschiedliche Menschen zusammenkommen, die alle etwas Eigenes mitbringen und beitragen. Genau diese Mischung macht den Verein für sie so besonders und prägt ihren Alltag dort.




