
Interview mit Max Sonntag: Defensive Power ganz im Dienste des Teams
11. März 2026(lh) Am Samstag ging es für Münster im Duell gegen die Talents Bonn Rhöndorf sozusagen um Platz 2 in der Tabelle und nachdem Münster das Hinspiel bereits knapp und ärgerlich verloren hatte, nahmen sie sich einiges vor, das Topspiel für sich zu entscheiden. Doch leider gelang es ihnen nicht, denn eigene Fehler und das starke Dreiershooting der Gegnerinnen führten dazu, dass Münster das Spiel verlor.
Dabei konnte der UBC stark starten und die Partie kontrollieren: sie zogen auf 30:17 davon. Auch den Halbzeit-Vorsprung von 42:35 konnten sie bis Ende des 3. Viertels halten.
Doch gerade im 4. Viertel ließ die defensive Intensität nach und nach 35 Minuten, in denen der UBC führte oder der Spielstand ausgeglichen war, gingen die Gäste erstmals in Führung.
Davon profitierte Bonn, die insgesamt ganze 14 Dreier trafen, 5 davon im Schlussviertel um das Spiel zu drehen. Mit dieser Scoringpower konnte Münster nicht mithalten sodass sie das letzte Viertel mit 16:28 und das Spiel mit 74:79 verloren.
“Wir haben heute phasenweise gute Ansätze gezeigt, waren aber insgesamt nicht konstant genug. Der Gegner hat unsere Fehler konsequent genutzt. Jetzt heißt es, das Spiel aufzuarbeiten und den Fokus auf die nächsten Aufgaben zu legen”, fasste Headcoach Edgars Ikstens zusammen.
Marnie Falkowski sah das Spiel wiefolgt: “Für mich war es ein bisschen ein Deja Vu zum Hinspiel gegen Bonn. Wir haben super stark gestartet: in der Defense und Offense strukturiert und mit Energie gespielt und den Gameplan als Team umgesetzt. Dann haben wir aber wieder die Dreierschützen offen gelassen und einige Dinge vernachlässigt. Dadurch hat es am Ende nicht mehr gereicht.”
Auch Nele Schwering war nach dem Spiel angefressen: “Es war einfach echt bitter, dass wir das aus der Hand geben, obwohl wir die meiste Zeit des Spiels geführt haben. Wir haben es einfach nicht geschafft Bonns Wurf gut zu verteidigen und das muss man als Team schaffen, wenn man gewinnen will. Besonders, wenn es so offensichtlich ist, wie das Team die meisten Punkte macht, muss man denen das nehmen. Wir waren eigentlich körperlich überlegen, aber haben nicht physisch dagegengehalten und nicht angenommen, was die Linie der Refs uns erlaubt hätte. Dann kommt von uns noch wirklich unüberlegtes, schlechtes Teamspiel im letzten Viertel dazu und weiterhin schlechte Defense, sodass die das wirklich viel zu leicht hatten uns den Sieg wegzunehmen. Einfach richtig schwach von uns und sehr sehr bitter und enttäuschend.”




