
Erfolgreiche Saison der U16m4 endet mit dem zweiten Tabellenplatz
4. Mai 2026
Einteilungstraining / Tryouts – Start ab 11. Mai
5. Mai 2026(lh) Es war ein spannendes Duell zwischen den 1. Damen des UBC und den Wings Leverkusen im WBV-Pokalfinale. Obwohl die Münsteranerinnen das aus Hin- und Rückspiel bestehende Endspiel verloren, können sie trotzdem erhobenen Hauptes aus der Saison gehen, insbesondere aufgrund eines starken Rückspiels vor toller heimischer Kulisse.
Im Hinspiel am 01.05. in Leverkusen gestaltete Münster die Partie wie auch in vielen vorherigen Partien lange ausgeglichen, ehe sie das 4. Viertel mit -10 und das Spiel mit 61:72 verloren.
Somit gab es im Rückspiel einiges wieder aufzuholen und von Sekunde 1 merkte man dem Team die Energie an: mit 7:0 konnten die Gastgerberinnen ins Spiel starten. Doch im Anschluss kam Leverkusen ins Spiel und gewann das 1. Viertel noch mit 20:17.
Anschließend ging es hin und her und die UBC-Damen konnten das Spiel zwar mit 73:71 gewinnen, für den Gesamtsieg des Pokals reichte es damit aber knapp nicht.
Trotz dessen konnte das Team gleich auf mehreren Ebenen stolz und zufrieden sein.
Angefangen bei der tollen Stimmung in der Halle, denn zahlreiche Zuschauer feuerten die Damen lautstark an, darunter auch die Spieler der Unibaskets, die am Pascal zuvor den Saisonabschluss mit Fans gefeiert hatten.

„Ich bin sehr dankbar für die Unterstützung der UBC- und Uni Baskets Basketballfamilie. Ein großes Dankeschön an alle, die uns nicht nur im Finale, sondern über die gesamte Saison begleitet haben. Wir haben das wirklich gespürt“, lobte Hedcoach Edgars Ikstens.
„Uns war klar, dass dieses Spiel über Kleinigkeiten entschieden wird – Rebounding, Boxouts und Entscheidungen in wichtigen Momenten. Ich bin stolz auf den Einsatz der Mannschaft und darauf, wie wir zusammengeblieben sind. Auf diesem Niveau machen genau diese Details den Unterschied. Es ist ein guter Hinweis darauf, was wir heute besser machen mussten. Wir haben versucht, mit mehr Druck und Zonenverteidigung aggressiver zu spielen, weil wir nicht nur das Spiel, sondern auch die Punktedifferenz drehen mussten. Am Ende hat es diesmal nicht ganz gereicht. Glückwunsch an Leverkusen.
Wenn ich auf die letzten Jahre zurückblicke, bin ich stolz auf die gemeinsame Entwicklung. Der Verein hatte bereits eine gute Basis, und wir konnten darauf aufbauen und weitere Schritte machen – hin zu einem noch wettbewerbsfähigeren Umfeld, in der Entwicklung von Spielerinnen und in der Verbindung zwischen Damen- und Nachwuchsbereich. Dieser Fortschritt ist das Ergebnis der gemeinsamen Arbeit aller Trainer und der Entwicklung, die hier über viele Jahre entstanden ist. Das ist eine sehr gute Grundlage für die weitere Entwicklung des Vereins.“
Marnie Fakowski war am Anfang der Saison neu ins Team gekommen und zeigte sich ebenfalls zufrieden: „Es ist natürlich schade, dass wir den Pokal nicht geholt haben aber wir haben gekämpft, alles gegeben und es Leverkusen nicht leicht gemacht. Wir haben als Team zusammengehalten und es hat richtig Bock gemacht, vor allem vor dem Hintergrund dass in der Halle so eine coole Stimmung war. Über die Saison haben wir total gewonnen, weil ich persönlich viele neue Leute kennengelernt und in mein Herz geschlossen habe. Ich bin sehr happy, die Saison in Münster gespielt zu haben!“
Miriam Lincoln, schon deutlich länger dabei, nahm das Finale wiefolgt wahr: „Es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht ein solches Endspiel vor dieser Kulisse zu spielen. Wir haben alles gegeben und einige Fehler aus dem Hinspiel gut gemacht. Auch wenn es am Ende nicht ganz zum Pokalsieg gereicht hat, konnten wir immerhin einen Sieg erspielen.
Rückblickend auf die Saison bin ich verdammt stolz auf dieses Team. Wir haben jedes Team der Liga besiegt und gezeigt wie viel Freude das bereiten kann, trotz einiger Verletzungen. Ich möchte im Namen des Teams auch eine Riesen Dankeschön an alle Fans und treuen Supporter aussprechen. Ihr wart klasse!“




