
Das Münsterland-Derby: Herren 2 gegen Ibbenbüren am Samstag um 19.30 Uhr in der Ballsporthalle
30. Januar 2026
D1 geben Spitzenspiel aus der Hand – Meisterschaftstraum rückt in weite Ferne
2. Februar 2026(lh) Am Wochenende hatte die JBBL-Mannschaft des UBC gleich 2 Heimspiele: am Samstag empfingen sie um 16:30 Alba Wiesel und bereits am darauffolgenden Mittag um 13 Uhr die Rostock Seawolves. Doch das machte dem Team nichts aus, denn sie konnten beide Spiele, wenn auch knapp, gewinnen. Somit hat Münster nun alle 7 bisherigen Spiele in der Relegationsrunde gewonnen.
Im Spiel am Samstag war der Gegner noch vermeintlich unbekannt: denn Alba Wiesel hatte der UBC bis dahin als einziges noch nicht gespielt.
Dennoch starteten sie gut ins Spiel und gewannen das 1. Viertel mit 19:13. Dabei ging der Plan, dem Gegner die Transition Offense wegzunehmen, weitestgehend auf: am Ende hatten die Münsteraner nur 15 Fastbreak-Punkte kassiert.
Ausgeglichen ging das Spiel weiter, ehe sich der UBC durch ein starkes 3. Viertel auf 15 Punkte absetzte. Doch dieser Vorsprung war noch nicht spielentscheidend: denn der Berliner Gegner startete ein Comeback und verkürzte bis zum Spielende auf 65:63, doch am Ende reichte es für Münster zum Sieg.
Dabei hatten sie auch das nötige Spielglück: denn 29 eigene Turnover, sowie 23 zugelassene Offensivrebounds wurden kaum bestraft, da der Gegner mit 28% eine noch schwächere Feldwurfquote hatte und insgesamt 18 Freiwürfe verfehlte.
“Wir sind gut ins Spiel gestartet, haben aber im 2. Viertel weniger Würfe als üblich genommen. Aus der Halbzeit sind wir gut rausgekommen, im letzten Viertel aber eingebrochen. Wir konnten in der Phase die Intensität nicht mehr mitgehen, die Alba Wiesel geliefert hat. Das lag auch daran, dass wir aufgrund von Krankheiten ungewöhnliche Trainingskonstellationen hatten. Manche haben nur 1 mal oder gar nicht trainiert, Theo hat sich den Finger gebrochen und fehlte. Dadurch war es alles in allem nicht ganz einfach, aber am Ende haben wir die Nerven behalten”, fasste Headcoach Nina Graf zusammen.
Scouting: https://nbbl-basketball.de/jbbl/matches/2005220?status=0
Anschließend war die Pause nicht lang, denn schon am darauffolgenden Mittag waren die Rostock Seawolves in der Ballsporthalle zu Gast.
Doch bei Münster waren keine müden Beine zu spüren: bis zur Halbzeitpause konnten sie mit 45:29 davonziehen. Dabei stachen wieder einmal Piet Schwering (24) und Paul Böttcher (20 Punkte) heraus, die schon am Vortag je mit einem Double Double überzeugen konnten. Das obwohl sie innerhalb von 2 Tagen knapp 70 intensive Minuten gehen mussten.
Auch wenn der Dreier sogut wie gar nicht fiel: 5/29, konnten die UBC-Spieler wieder vermehrt an die Freiwurflinie kommen und dort auch 16/25 treffen (Rostock bekam überhaupt erst 13 Versuche).
Anschließend kam Rostock nochmal gefährlich nah ran, vor allem weil Münster immer wieder Offensivrebounds zuließ: der gegnerische Big-Man sammelte 14 Rebounds, davon 6 offensiv. Am Ende gelang es den Gastgebern dennoch, die Führung über die Zeit zu bringen und sie konnten einen 77:70-Sieg feiern.
“Nach einem langen Spiel Samstag sind wir erst spät nach Hause gekommen und hatten wenig Regenerationszeit. Dennoch konnten wir super ins Spiel starten, an die Linie kommen und viel Transition laufen. Dazu konnten wir den Gegner immer wieder im Halbfeld in Bedrängnis bringen, womit sie Probleme hatten. Mal wieder ehrlichgesagt, konnten wir das Spiel durch überragende Leistungen von Piet und Paul souverän nach Hause bringen. Wir freuen uns jetzt auf einen verdienten Tag Ruhe, bevor es am nächsten Wochenende mit einer 4-Spiele-Auswärtsserie weitergeht. Wiesel ist für nächste Woche heiß auf das Rückspiel, aber wir wollen dagegenhalten und den ersten Sieg in Berlin eintüten”, meinte Nina Graf zu diesem Spiel. Nach dem Rematch gegen Alba Wiesel am kommenden Sonntag, spielt der UBC dann auswärts in Rendsburg, Bernau und zum Abschluss in Osnabrück, ein Team auf dass sie zuletzt in der Vorrunde trafen.
Scouting: https://nbbl-basketball.de/jbbl/matches/2005222?status=0
Foto: Peter Obstfeld




