
U19 Playoff-Achtelfinale: Mit dem Rücken zur Wand
20. März 2026(mh) Am Wochenende nahm die m14-1 am Top4 um die Westdeutsche Meisterschaft in Bonn teil. Als Tabellenvierter hatte man sich für das Finalevent qualifiziert und somit auch bereits das gesteckte Saisonziel erreicht.
Der UBC-Nachwuchs ging als deutlicher Außenseiter in das Halbfinale gegen die BG Bonn. Wirklich mithalten konnte man hier nur in der Anfangsphase. Zwar erwies sich die Mannschaft über weite Strecken des Spiels als druckresistent und konnte den Ball gegen die Pressverteidigung meistens sicher nach vorne bringen, doch gegen die dann auch starke Halbfeldverteidigung der Gastgeber fand man nur selten die notwendigen Mittel.
Insgesamt war Bonn vor allem athletisch überlegen und nutze dieses auch immer mal wieder im schnellen Umschalten und einfachen Punkten im Fastbreak. Resultat war ein deutliches 108:36 für den Tabellenersten der Regionalliga-Saison.
Am Sonntag ging es für den UBC im Spiel um Platz 3 gegen die SG ART Giants Düsseldorf, die ihr Halbfinale gegen Leverkusen trotz Halbzeitführung noch deutlich verloren hatte.
Leider verschliefen Münsteraner den Start und verloren das erste Viertel unnötig deutlich mit 13:31. In der Folgezeit fand das Team aber deutlich besser ins Spiel und agierte auf Augenhöhe, konnte aber nicht mehr entscheidend verkürzen. Mit 66:87 verlor man in ähnlicher Höhe wie bereits auch die beiden Ligaspiele während der Saison.
Durch die deutliche Leistungssteigerung im Laufe der Partie konnte der UBC aber gehobenen Hauptes das Spielfeld verlassen und später auch zufrieden die Urkunde und Medaillen für den vierten Platz entgegennehmen.
„Wir haben an diesem Wochenende über weite Phasen bewiesen, dass wir uns über die Saison gut entwickelt haben und spielerisch sowie teilweise auch defensiv mithalten konnten. Deutlich waren aber die Unterschiede im Bereich Physis und Athletik. Hier sind wir den Spitzenteams aktuell noch weit unterlegen. Da gibt es ordentlich Arbeit in den nächsten Jahren. Ich denke aber, dass die Jungs gewillt sind zu arbeiten, und bin guter Dinge für die Zukunft dieses Jahrganges“, so Trainer Malte Haedecke.
Westdeutscher Meister wurde die BG Bonn, die sich in einem sehr umkämpften Finale mit 69:66 gegen Leverkusen durchsetzen konnte.







