
H2 sammeln Big Points in Leverkusen
9. Februar 2026
Erste Niederlage seit über 2 Monaten: JBBL erleidet Rückschlag bei Alba Wiesel
10. Februar 2026(lh) Nach einer enttäuschenden Niederlage am vergangenen Wochenende im Topspiel hieß es für die 1. Damen nun die Umstände ausblenden und in Hagen den nächsten Sieg einfahren. In einem streckenweise schwierigen Spiel war es bis zum Ende knapp, ehe Abigail Ogle wenige Sekunden vor Schluss den Gamewinner traf.
“Nach einer schwierigen Woche – emotional und gesundheitlich – war es nicht leicht, wieder auf das Feld zu gehen. Einige Spielerinnen haben trotz kleiner Verletzungen und gesundheitlicher Probleme gespielt, alle haben sich reingehängt, niemand hat Ausreden gesucht”, schilderte Headcoach Edgars Ikstens. Sein Team war dennoch im 1. Viertel da und konnte dieses mit 26:18 für sich entscheiden.
Im Anschluss glitt ihnen das Spiel aber aus der Hand: bis zur Halbzeit ging Hagen mit 46:39 in Führung.
Danach ging es hin und her und so stand es wenige Augenblicke vor Schluss 79:79, bis US-Amerikanerin Abby Ogle den entscheidenden Dreier ins Glück traf: “We didn’t play our best today, but we never gave up. Toward the end of the game, we really started playing together and trusting each other. In the last seconds we got the stop, I had the ball, and I just trusted myself and took the shot. It was a tough one, but I believed in it. I’m really happy it went in and that we could pull out the win together”, beschrieb die Matchwinnerin selbst ihren Moment.
“Wir wussten, dass es nach dem letzten Wochenende nicht einfach wird, aber wir sind zusammengeblieben, haben einander vertraut und bis zum Ende gekämpft. Das sagt viel über uns als Team aus. Ich bin wirklich stolz auf jede einzelne von uns”, lobte Ikstens.
Tinka Steltenkötter kommentierte: “Wir haben gut gestartet, doch es dann nicht geschafft, unsere Vorteile auszuspielen. Durch viele Einzelaktionen war das Spiel dann etwas wild und zerfahren. Aber wir haben nie unsere Energie verloren und uns von der Bank und als Team gepusht. Diese Energie und ein glücklicher Wurf haben uns dann zum Sieg geführt.”
Foto: Team
Es spielten bei Münster: Landwehr (22 Punkte/6 Dreier), Pleßner (19/2), Ogle (17/1), Falkowski (11/1), Bast (7), Möllers (2), Schwering (2), Steltenkötter (2), Ladewig, Ahrens, Oettinger




