
Sieg im Westfalen-Duell: JBBL marschiert weiter
26. Januar 2026(lh) Am Samstag konnten die UBC-Damen in der 1. Regionalliga ihren 7. Sieg in Folge einfahren und setzen damit ihre erfolgreiche Saison fort. Durch den Heimsieg gegen Citybasket Recklinghausen stehen sie mit einer 11-2-Bilanz weiterhin auf Platz 2 der Tabelle, ehe es am kommenden Sonntag beim Tabellenführer Wings Leverkusen zum Spitzenspiel kommt.
Dabei war das Spiel zu Beginn ausgeglichen, durch 4 (von insgesamt 10) getroffene Dreier im 1. Viertel konnten sich die Gäste aber mit 24:19 absetzen.
Im Anschluss fanden die Münsteranerinnen dann aber besser ins Spiel und konnten bis zur Pause 45:39 in Führung gehen.
In der 2. Halbzeit merkte man dann, dass der UBC das Spiel klar machen will: vor allem defensiv legten sie nochmal eine Schippe drauf und gewannen die 2. Hälfte mit 43:22. Am Ende gab es also einen souveränen Heimsieg: 88:61 zu bejubeln.
“Ich bin zufrieden mit dem Sieg. Es war ein umkämpftes Spiel mit gutem Tempo. Recklinghausen verfügt über viel Qualität im Backcourt – technisch sehr starke Spielerinnen, mit Lucy Keune eine der besten Guards der Liga und mit Lilly Kaprolat eine sehr gefährliche Schützin. Wenn man gegen so einen Backcourt nicht fokussiert spielt, bekommt man Probleme. Offensiv hat mir unser Ansatz über weite Strecken gefallen. Der Ball lief gut und wir haben uns gute Würfe herausgespielt. In der ersten Halbzeit haben wir diese nicht immer getroffen, aber Struktur und Entscheidungsfindung waren größtenteils richtig. In der Defensive waren wir anfangs noch nicht ganz im Rhythmus. Mit besserer Abstimmung und klarerer Kommunikation haben wir dann mehr Kontrolle bekommen. Zum Ende des Spiels waren wir defensiv deutlich stabiler”, resümierte Headcoach Edgars Ikstens.
Spielerin Rebbekka Spille kommentierte: “im Großen und Ganzen war es an sich ein gutes Spiel, allerdings fand ich dass wir uns am Anfang schwer getan haben, uns abzusetzen und viele offene Würfe zugelassen haben. Wir sind dann immer besser als Team zusammengekommen und haben uns gegenseitig gepusht und gute Entscheidungen getroffen. Auch wenn es an sich ein physisches Spiel war, aber es hat jeder gut gehustlet und seinen Beitrag dazugeleistet.”
Mona Landwehr (in diesem Spiel Topscorerin): “Wir sind leider etwas holprig ins Spiel gestartet und haben uns das Leben in der ersten Halbzeit selbst schwer gemacht. Nach dem 45:39 zur Halbzeit fanden wir als Mannschaft deutlich besser zusammen und konnten dadurch den Vorsprung Schritt für Schritt weiter ausbauen. Jede Spielerin hatte ihre guten Momente auf dem Feld, was sich am Ende auch im deutlichen Heimsieg widerspiegelt hat.”
Es spielten bei Münster: Landwehr (23 Punkte), Ogle (20), Falkowski (14), Pleßner (11/2), Schwering (8/2), Spille (6/1), Oettinger (4), Möllers, Oppermann, Herdering, Wagener, Steltenkötter
Foto: Lotta Paetz




