Geschichte
Seit 1961 gehört Basketball in Münster zum UBC. Unsere Geschichte erzählt von Aufstiegen und Neuanfängen – und von der Entwicklung eines Vereins, in dem Nachwuchs, Damen und Herren ihren Platz haben.
15. Januar 1961
Universitäts Basketball-Club Münster
1961–1978
Von der Universität zum eigenständigen Basketballverein
1961 entsteht der Universitäts Basketball-Club Münster. Zwei Jahre später kommen die Volleyballer hinzu; gemeinsam tritt man als USC Münster an. Schon damals verbindet der Verein Hochschulsport und sportlichen Ehrgeiz.
1969/70 spielt die erste Herrenmannschaft eine Saison in der damals zweigeteilten Basketball-Bundesliga. 1978 trennen sich Basketball und Volleyball wieder. Für den Basketball steht seitdem erneut der Name UBC Münster.
2000–2009
Rückkehr und Neuaufbau
2000 gelingt der Aufstieg in die 2. Bundesliga, allerdings nur für eine Spielzeit. 2007 übernimmt Götz Rohdewald, selbst früher UBC-Jugendspieler, das Traineramt. Mit vielen Spielern aus dem eigenen Nachwuchs beginnt ein Neuaufbau.
2009 kehrt die Mannschaft in die 1. Regionalliga zurück. Parallel wächst der Leistungssport im Jugendbereich: Die U16 startet in der neu eingeführten JBBL.
2015–2019
WWU Baskets und der Weg in die ProB
Ab 2015 heißt die erste Herrenmannschaft WWU Baskets Münster. 2018 führen Regionalliga-Meisterschaft und WBV-Pokalsieg in die ProB. Schon als Aufsteiger gewinnt das Team 2018/19 die Nordstaffel und erreicht das Finale.
Den sportlich möglichen ProA-Aufstieg nimmt Münster damals noch nicht wahr. Zunächst sollen die Voraussetzungen für den nächsten Schritt geschaffen werden.
2022/23
Münster wird ProA-Standort
Im Sommer 2022 erhält Münster im Zuge der Ligaerweiterung eine Wildcard für die ProA. Nach vier Jahren ProB tritt die erste Herrenmannschaft damit in der zweithöchsten deutschen Spielklasse an. Im selben Jahr steigen auch die 2. Herren auf – in die 1. Regionalliga.
Die Premierensaison endet auf Platz 14 – der Klassenerhalt ist geschafft. Es ist der Beginn von vier ProA-Spielzeiten, in denen der Basketball am Berg Fidel weiter an Sichtbarkeit gewinnt.
2023
Aus WWU Baskets werden Uni Baskets
Zum 1. Juli 2023 bekommt die erste Herrenmannschaft den Namen Uni Baskets Münster. Anlass ist die Umbenennung der Universität Münster. Die Verbindung zwischen Hochschule und Basketball bleibt bestehen und wird im neuen Namen ausdrücklich fortgeführt.
Mit Götz Rohdewald kehrt zur Saison 2023/24 zudem ein vertrauter Trainer nach Münster zurück. Der UBC bleibt der Stammverein hinter dem eigenständigen Auftritt der Uni Baskets.
2024
Erste ProA-Playoffs und ein Titel für die Damen
In ihrer zweiten ProA-Saison erreichen die Uni Baskets als Tabellenachter erstmals die Playoffs dieser Liga. Im Viertelfinale endet die Saison gegen Trier. Der Einzug in die Runde der besten acht Teams ist ein neuer sportlicher Meilenstein.
Auch die Damen schreiben Vereinsgeschichte: Die erste Mannschaft gewinnt erstmals den WBV-Pokal und beendet die Regionalliga auf Rang drei. Die 2. Damen werden Landesliga-Meisterinnen und steigen in die Oberliga auf. Damit wird auch der Unterbau im Frauenbasketball stärker.
2025
Weiterentwicklung auf mehreren Ebenen
Die Uni Baskets beenden die Spielzeit 2024/25 auf Platz zehn der ProA und verpassen die erneute Playoff-Teilnahme. Auch dieser Saisonverlauf gehört zur Geschichte eines Standorts, der sich im bundesweiten Wettbewerb behaupten muss.
Im Jugendbereich feiert die U16 weiblich die Oberliga-Meisterschaft. Solche Erfolge abseits der Profimannschaft zeigen, wie breit die sportliche Entwicklung des UBC inzwischen getragen wird.
2026/27
ProB-Neustart und Bundesliga-Premiere der Damen
Nach der Saison 2025/26 steigen die Uni Baskets aus der ProA ab. Ab 2026/27 spielen sie wieder in der ProB. Nach vier Jahren in der zweithöchsten Liga beginnt für die erste Herrenmannschaft damit ein neuer Abschnitt.
Für die 1. Damen geht es gleichzeitig nach oben: Der UBC qualifiziert sich als bestplatziertes aufstiegsberechtigtes Team seiner Regionalliga für die 2. Damen-Basketball-Bundesliga. 2026/27 ist die erste Saison der UBC-Frauen in der 2. DBBL.
Mit FEMALE verbindet der Verein diesen Schritt mit einem größeren Anliegen: Mädchen- und Frauenbasketball sichtbarer machen, Menschen zum Mitgestalten gewinnen und die Entwicklung langfristig unterstützen.
Nachwuchs ist Vereinsgeschichte.
Die Entwicklung des UBC lässt sich nicht allein an der ersten Herrenmannschaft ablesen. Seit 2009/10 gehört die U16 zur Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL). Zur Saison 2012/13 kommt die U19 in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL) hinzu. Damit entstehen zwei wichtige Stufen zwischen Jugendbasketball und dem Erwachsenenbereich.
Der Aufbau führt zunächst über Kooperationen: In der NBBL arbeitet der UBC mit den Artland Dragons zusammen, 2014/15 in beiden Nachwuchsligen mit RASTA Vechta. 2015 richtet Münster die Bundesligaprogramme wieder unter eigenem Vereinsnamen aus. Die Nähe zu Trainingsorten, Schule und Sportinternat ist dabei ein wichtiger Teil der Entwicklung.
JBBL und NBBL stehen für anspruchsvollen Wettbewerb in den Altersklassen U16 und U19. Beim UBC sind sie in ein Leistungsprogramm eingebettet, das bereits in jüngeren Teams beginnt. Die sportliche Förderung soll mit Schule und persönlicher Entwicklung zusammenpassen – und den Übergang in die Herrenmannschaften ermöglichen. Nicht jeder Weg führt in den Profisport; gute Ausbildung und ein Platz im Basketball bleiben ebenso wichtig.
Ein Verein. Viele Wege.
Heute gehören Jugend- und Erwachsenenbasketball, Leistungs- und Breitensport gemeinsam zum UBC. Die Teams des Vereins und die Entwicklung des Frauenbasketballs finden hier ihren Platz. Aktuelle Nachrichten, Heimspiele und Tickets der ersten Herrenmannschaft gibt es auf der Website der Uni Baskets.
Quellen zur Chronik
Stand: September 2026. Die Chronik ist redaktionell zusammengefasst. Historische Eckdaten wurden anhand von Wikipedia, Vereinsberichten und Liga-Veröffentlichungen abgeglichen.
- Wikipedia: UBC Münster – Gründung, frühe Entwicklung und Herrenbasketball.
- 2. Basketball Bundesliga: Wildcard 2022/23.
- Uni Baskets: Namenswechsel 2023.
- GAMEDAY: erste ProA-Playoffs 2024.
- UBC: Entwicklung und Erfolge der Damen bis 2024.
- Uni Baskets: Saisonabschluss 2024/25.
- UBC: U16w-Meisterschaft 2025.
- Uni Baskets: Abstieg 2026.
- Uni Baskets: ProB-Spielzeit 2026/27.
- DBBL: Aufstieg des UBC 2026/27.
- UBC: erste Saison in der 2. DBBL.
- UBC: JBBL, NBBL und Kooperationen bis 2015.
- UBC: Aufbau des Jugend-Leistungsprogramms.